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IC INTERNATIONALER WETTBEWERB 

Der Internationale Wettbewerb ist seit vielen Jahren das Herzstück des Festivals. Aus den Errungenschaften aufwendiger Recherchen auf Festivals in aller Welt und bei Filminstitutionen sowie aus den knapp 4000 Einreichungen aus 98 Ländern, wählen wir die besten und interessantesten Filme aus. Am Ende der Sichtungsphase begeben sich die Kuratoren eine Woche lang in die Abgeschiedenheit einer Insel, um jenseits jeder Handy- oder Internetkommunikation ein abwechslungsreiches, qualitativ hohes, bewegendes und unterhaltsames Programm zusammenzustellen. Damit das Gesamtbild in sich stimmig wird, muss schon mal der ein oder andere Liebling herausfliegen. Aber auch in diesem Jahr kann sich das Ergebnis sehen lassen. Auf den nächsten Seiten finden Sie 70 Filme in sieben Programmen zu klassischen Themen auf meist unklassische Weise interpretiert.

Die Ideen, die Fantasie und das Können der Filmemacher machen uns immer wieder sprachlos und sorgen dafür, dass wir mit Überzeugung sagen können: was der Kurzfilm kann, kann nur der Kurzfilm!

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IC KONFRONTATIONEN 

Der Wettbewerb "Konfrontationen - gegen Gewalt und Intoleranz" entstand vor einigen Jahren innerhalb des Internationalen Wettbewerb. Mit dieser Unterteilung und einem gesonderten Preis möchten wir darauf aufmerksam machen, dass Gewalt und Intoleranz weltweit präsent und die Grundlage für Krieg und Rassismus sind. Wir wollen zeigen, wie sich Filmemacher auf der ganzen Welt mit diesen Themen auseinandersetzen und zum Nachdenken und Handeln anregen.
Krieg und Zerstörung, Flucht, Abschiebung und Diskriminierung gehören inzwischen zu den täglichen Nachrichten und laufen Gefahr, in Form von abgenutzten Begriffen zu leeren Worthülsen zu werden. Die Filme der folgenden drei Programme, gegliedert nach den Themen "About War", "Isolation" und "The Female View", handeln entgegen dieser Entwicklung und spiegeln jene globalen Probleme in alltäglichen, persönlichen  und bewegenden Geschichten wieder.

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IC DOKUMENTARFILM-WETTBEWERB 

interfilm Berlin sucht nach den verschiedensten und ungewöhnlichsten Spielarten des kurzen Dokumentarfilms.
So bereichern neben den „klassischen“ auch die experimentellen Dokumentarfilme „Motodrom“ (Prädikat: Besonders wertvoll) und „The Market“ das Programm. Mit Geräuschen, Ton und Schnitt, Bildfolgen (u.a. Pixilationen) und Einstellungen operieren beide Filme ebenso virtuos wie es die Porträtierten in ihrer Arbeit selbst tun. Dies ist nebenbei auch eine Demonstration dessen, was das Medium Kurzfilm vermag. Als weitere Variante des Dokumentarfilms sei auch der höchst amüsante schwedische Animationsfilm „Das Erste Mal“ empfohlen, der erste sexuelle Erfahrungen auf Interviews basierend illustriert. Last but not least wird der Wettbewerb erstmalig um einen Mehrteiler erweitert: Mit der belgischen Kurzfilm-Trilogie „Gas Station“ steht eine kurzweilige Weltreise der anderen Art auf dem Programm.

Kurz – für die Festivalbesucher bietet interfilm Berlin mit 16 Filmen in drei Wettbewerbsprogrammen einen umfassenden Überblick über die internationale Dokumentarfilmproduktion, und für den Filmnachwuchs eine wichtige Plattform, auf Augenhöhe mit den bereits arrivierten Regisseuren. Eine Fachjury wird aus den Wettbewerbsbeiträgen den „Besten Dokumentarfilm“ ermitteln. Erneut vergibt der ZDFdokukanal einen Preis, der mit €150 pro Filmminute dotiert ist und Ausstrahlungen im ZDFdokukanal beinhaltet. interfilm Berlin bedankt sich an dieser Stelle ausdrücklich für dieses richtungweisende Engagement des Preisgebers. Als „konkurrenzlose“ Erweiterung empfehlen wir zudem das Spezialprogramm „Reality Bites“, das unwirklich Wirkliches und wirklich Unwirkliches in Zusammenhang bringt...
Paul Darmer (Kurator)

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GC DEUTSCHER WETTBEWERB 

Willkommen zum 4. Deutschen Wettbewerb!

782 Kurzfilme aus Deutschland wurden dieses Jahr eingereicht und während des heißen WM-Sommers gesichtet. Und so heiß wie der Sommer waren durchaus auch die Themen der Filme: Auseinandersetzung mit Gewalt in der Familie, im Umfeld der Jugend und im Alltag. Neben der Liebe sind jugendliche Gefühlswelten und die Tücken des Lebens im Allgemeinen auch in diesem Jahr beliebte Schwerpunkte des deutschen Kurzfilms. Doch auch das Thema Alter liefert nach wie vor herausragende Werke.

19 deutsche Filme fanden Eingang in den Deutschen Wettbewerb. Weitere 34 Werke aus Deutschland finden sich in weiteren Wettbewerben und Programmen des Festivals. Die Inhaltsgewichtungen der drei Programme des Deutschen Wettbewerbs kristallisierten sich rasch nach der Sichtung: ´Wo die Liebe hinfällt´ umkreist emotionale Turbulenzen, ´Ich und mein Chef´ folgt dem Takt von Arbeit und Alltag, und ´Land in Sicht´ setzt auf Hoffnung in prekären Soziallagen.

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EJECT IX

In knausrigen Zeiten bieten wir Verschwendung! Wir schütten unser Füllhorn aus und schwelgen im Überfluß: Die Nacht wird mit 25 Filmen in rund 100 Minuten reich, bunt und leuchtend. Das Publikum entscheidet über Abstruses und Geniales, über Sinn und Unsinn, Gewinner und Verlierer - die letzten werden die ersten sein - das Abwegigste gewinnt. Filme über ödipale Fantasien, Superhelden, Vaginas und das Intimleben von Krüfleisch, über Liebeszwerge und Kassettenrekordermusik. Abgestimmt wird mit den Lungenflügeln, unterstützt von Sir Henry an der Orgel und dem abwegigsten Moderator Eject ever had: Humpert Schnakenberger.

Die lange Nacht des abwegigen Films bietet nicht nur Überraschungen auf der Leinwand, sondern schon beim Einlaß - auch hier wirkt unser Füllhorn und schüttet Heiteres in die Tüte.

 

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CC KINDERFILM-WETTBEWERB 

Erneut werden beim Internationalen Kurzfilmfestival Berlin Filme in drei Wettbewerbsprogrammen für die jungen Kinozuschauer zu sehen sein. Die meisten der 27 Filme sind Animationen ohne Dialoge. Wunderschöne, verspielte Melodien unterstreichen die große Vielfalt der nahezu unerschöpflichen Trickkiste, in die die Filmemacher aus 20 Ländern greifen. Animiert und gezeichnet können die Kleinen diesmal Puppen, Sandfiguren und vor allem Knetfiguren erleben und mit ihnen gemeinsam Abenteuer erleben. Eine Jury, bestehend aus sechs Kindern zwischen 8 und 13 Jahren, vergibt jeweils einen Preis für die zwei besten Kurzfilme. Ergänzend zu den drei Wettbewerbsprogrammen gibt es zwei Schulvorführungen, die aus den drei KuKi-Programmen zusammengestellt wurden. Als besonderes Ereignis für Schüler der dritten bis fünften Klassenstufe fand auch in diesem Jahr ein Filmworkshop in den Herbstferien statt. Der dort entstandene Kurzfilm wird vor jedem KuKi-Programm zu sehen sein.
Besonderer Dank gilt auch in diesem Jahr den Zapf Umzügen, ohne deren Unterstützung das vielfältige Angebot an Kurzfilmen für Kinder beim 22. Internationalen Kurzfilmfestival nicht möglich gewesen wäre.

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