Jury: Sergio Barrejon, Rolf Giesen, Fabrice Marquat, Tommaso Mottola und Roswitha Schreiner
Bester Kurzfilm
6.000 € von Medienboard Berlin-Brandenburg
Regie: Simon Ellis
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Länge :
Jurybegründung:
SOFT legt mit direkter Härte ein soziales Dilemma höchster Aktualität offen. Simon Ellis verwandelt dies in einen zeitlosen Vater-Sohn Konflikt, ohne Partei zu ergreifen oder eine zu einfache Antwort zu liefern.
mehr InfosPostproduktion, Wert 7.000 € von das werk Novalisstrasse
Regie: Guido Thys
Belgien, 2006
Länge : 13´13 min
Jurybegründung:
TANGHI ARGENTINI von Guido Thys erhält den Preis für den Besten Spielfilm: für seine Eleganz und Originalität, mit der er uns Erwachsenen ein klassisches Thema wie ein Weihnachtsmärchen nahe bringt.
mehr InfosÜbertragung digitaler Daten auf 35mm, Wert 4.000 € von TrickWILK
Regie: Claude Cloutier
Kanada, 2007
Länge : 09´14 min
Jurybegründung:
Der Preis für den besten Animationsfilm geht ebenso an einen Film des National Filmboard of Canada. SLEEPING BETTY erhält diesen Preis, weil er, überbordend an Fantasie, skurrilen Figuren und Karikaturen, uns mit seinem unglaublichen Tempo mitriss. Ein 2D- Cartoon mit perfektem Timing!
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Regie: Jespers Emmanuel
Belgien, 2006
Länge : 14´30 min
Jurybegründung:
Im Fiktion-Bereich erhält eine special mention: PERSONAL SPECTATOR von Emmanuel Jespers unter anderem für seine schauspielerische Brillanz.
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Regie: Chris Lavis
Kanada, 2007
Länge : 17´21 min
Jurybegründung:
MADAME TUTLI PUTLI vom National Film Board of Canada bekommt von uns eine spezial mention für die herausragende Ästhetik und unglaubliche Animationsfertigkeit. Er ist surreal, kafkaesk und innovativ.
mehr InfosJury: Veit Helmer, Florian Lukas, Janin Reinhardt und Thomas Wöbke
Postproduktion, Wert 13.000 € von das werk Novalisstrasse
Regie: Ismet Ergün
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Länge :
Jurybegründung:
Ismit Ergün hat es geschafft, mit ihrem Erstlingswerk gleichermaßen zu begeistern und zu berühren. Durch ihre unkonstruierte Inszenierung und der Leichtigkeit dessen, hat sie es geschafft, dass man sich ganz dicht dran fühlt an den Protagonisten. Bende Sira ist ein Film über Freundschaft, die Liebe zum Kino und dem Beweis, dass man nicht allein die Sprache braucht, um eine gute Geschichte zu erzählen.
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Regie: Jim Lacy
Deutschland, 2007
Länge : 05´18 min
Jurybegründung:
Visuell atemberaubend, mit phantastischem Timing und virtuoser Leichtigkeit zeigen Jim Lacy und Kathrin Albers auf humorvolle Weise den unvermeidlichen Aufstieg der Unfähigen. Die Jury zeigt sich begeistert und befördert den Film hiermit zum Preisträger.
mehr InfosFilmmaterial und Entwicklung Wert 2.500 EUR von Fuji Kine Film und Film+Videoprint
Regie:
Deutschland, 2006
Länge : 13´49 min
Regie: Kays Khalil
Deutschland, 2006
Länge : 11´40 min
Jurybegründung:
Eine Lobende Erwähnung geht an den Film "HIT THE FLOOR". Der Film erzählt die letzten Stunden des Brasilianischen Studenten Jean Charles de Menezes, der 2005 von Anti-Terror-Spezialisten in der Londoner U-Bahn irrtümlich erschossen wurde. Virtuos montiert und animiert der Filmemacher monochrome Dokumentar- und Blue-Screen-Aufnahmen mit Grafiken im Stil von alten Propagandafilmen. Mittels Bericht erstattendem Voice-over und clubartigem Soundtrack mündet der Film in einem packendem Thriller. Dem tragischen Fall Menezes wird durch diese Kunstgriffe die bedrohliche Dimension der globalen Terrorparanoia gegenübergestellt.
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Regie: Marcus Schuster, Richard Kropf
Deutschland, 2006
Länge : 16´00 min
Jurybegründung:
BUM-BUM erzählt die Geschichte eines Jungen, der 4 Jahre vor dem Fernseher Tennis übt, um die Nachfolge von Boris Becker anzutreten. Vielmehr ist es aber ein Film über Kinderträume, Loser und die Größe des Abdankens. Ein unglaublich liebevoll gemachter Film, mit einem sehr guten Auge für die besonderen Momente und sehr viel Liebe für seinen Hauptdarsteller. Ein Film, der hoffen lässt, dass jedes Kind mindestens einen großen Traum im Leben hat. Dafür bedanken wir uns bei den Filmemacher.
mehr InfosJury: Barbara Kisseler, Bernd Scherer, Jördis Triebel und Dorothee Wenner
Konfrontationen - Bester Film gegen Gewalt und Intoleranz
1.Preis / 2.000 € von der Bundeszentrale für politische Bildung
Regie: ALESSANDRO CELLI
Italien, 2006
Länge : 04´40 min
Jurybegründung:
Alessandro Celli gelingt es in sage und schreibe 4 Minuten, die ganz alltägliche Gewalt - und wie sie von Kindern erfahren und in diesem Falle mit Phantasie bewältigt wird -, spürbar zu machen. Sein Film bedarf keiner exzessiven Gewaltszenen. Ohne Worte, allein durch behutsame, eindringliche Kameraführung, die konzentriert die Sicht der weiblichen Hauptfigur vermittelt, macht er auf subtile Art und Weise, völlig unprätentiös, die nachhaltige Wirkung einer gewalttätigen Umgebung deutlich. Der überraschende, von leiser Hoffnung getragene poetische Schluss, ist ein überzeugendes Bekenntnis zur positiven Veränderbarkeit von Menschen und Gesellschaft.
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Regie: Pablo González
Kolumbien, 2006
Länge : 11´00 min
Jurybegründung:
In einer hervorragend zur kurzen Länge passenden Narration liefert der Film eine komplexe Analyse des dargestellten Verbrechens und spürt mit den Mitteln des traditionellen Thrillers vor allem „Symptome“ auf - und verfolgt sie wie Täter im Krimi. So begreift man erst am Ende von „Hoy es un dia distinto“, dass die Dramaturgie des Films wie eine rückwärts laufende Zündschnur funktioniert: dieser gänzlich unpädagogische, aber spannende Blick auf gewaltsame Konfrontationen im heutigen Kolumbien hat die Jury überzeugt.
mehr InfosJury: Uli Gaulke, Angelika Krüger-Leißner, Dr. Gabriele Weyand und Marcus Winterbauer
Regie: Jenifer Malmqvist
Polen, 2006
Länge : 09´00 min
Jurybegründung:
Der Film "13 Years and 10 Months" erzählt in eindrucksvoller Weise von dem Schicksal eines 13jährigen Mädchens, das an Mukoviszidose erkrankt ist und dessen Lebenserwartung bei nur 30 Jahren liegt. Dabei gelingt es der Autorin Jenifer Malmqvist, eine Nähe zur Protagonistin aufzubauen, ohne in falschen Pathos zu verfallen. Auf einfühlsame aber unaufdringliche Art und Weise begleitet die Kamera das Mädchen in seinem Alltag und lässt die Kostbarkeit jedes einzelnen Tages spürbar werden.
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Regie: Kez Margrie
England, 2006
Länge : 15´00 min
Jurybegründung:
Fast täglich erreichen uns Meldungen von Kindern, die unter Armut leiden. Die Eltern haben keinen Job, Resignation macht sich breit, schon Dinge, die eigentlich selbstverständlich sind, wie ausreichende Ernährung und Kleidung, können sich die Familien kaum noch leisten. Wir schauen weg und wollen es nicht wahrhaben, wir leben doch in einem reichen Land. Und plötzlich sehen wir diesen kleinen Film, mit leichter Hand gezeichnet, verspielt, kindlich zieht er uns in seinen Bann. Fünf Kinder aus England erzählen ihre Geschichte, wir erleben ihr Umfeld, die Familie, die Wohnungen, wunderbar animiert, die Charaktere atemberaubend echt und anrührend, die Milieus von großer Detailtreue. Nur kurz sieht man die realen Kinder, dann, wenn sie ihre Geschichte zu Ende erzählt haben. In diesen Momenten merken wir, es sind wahre Geschichten von Kinderarmut, Verwahrlosung, Hoffnungslosigkeit, so intensiv aus der Kinderperspektive erzählt, dass uns der Atem stockte, ungeschönt, schnörkellos und ungefiltert. Die Kombination als real Geschichten und der animierten Alltagswelt, in der sie spielen, schafft eine Beklemmung, weil hier alles wie eine Phantasiewelt erscheint, obwohl es in Wahrheit so ist. Dieses Spiel mit den Realitätsebenen und die Ausnutzung verschiedenster filmischer Mittel, um ein gesellschaftlich äußerst relevantes Thema zu erzählen, hat uns überzeugt. Wir gratulieren Kez Margrie für diesen intensiven Film und wünschen viel Erfolg für die kommenden Projekte.
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Regie: Jonas Meier, Carlo Coppola, Beni Wülser
Schweiz, 2006
Länge : 15´00 min
Regie: Anna Deutsch
Deutschland, 2006
Länge : 02´03 min
KuKi 1
1.000 € von Zapf Umzüge
Regie: Maren Erdmann, Ove Sander
Deutschland, 2007
Länge : 19´30 min
KuKi 2
500 € von Branchenbär
Regie: Jelmar Hufen
Niederlande, 2006
Länge : 11´03 min
Regie: Cyril Paris
Frankreich, 2007
Länge : 09´40 min
Publikumspreis für den abwegigsten Film 500 € von Bewegliche Ziele e.V.
Regie: Matthias Wermke, Mischa Leinkauf
Deutschland, 2006
Länge : 06´30 min