Dieser Wettbewerb bildet mit 8 Programmen das Herzstück des Festivals: Hier konkurrieren etwa 80 Filme um die "Short Awards", die von einer internationalen Jury in den Kategorien "Bester Film", "Beste Animation" und "Bester Spielfilm" vergeben werden.
Ob Scherenschnitt, Sandanimation, Ölmalerei, akribisch genaue Zeichnungen, Aquarelle oder Computeranimationen mit atemberaubenden Special Effects, dieses Programm gibt einen Überblick der verschiedensten Techniken und Ästhetiken künstlerisch bis humorvoll. Doch nicht nur die technische Perfektion lässt das Publikum staunen: Scheinbar alltägliche Themen tauchen plötzlich an den unerwartetsten Orten auf und glänzen neben surrealen Erlebnissen.
Könnte man Tagträume bestellen, wäre dieses Programm der beste Katalog. Draht, Papier und Spielsachen erwachen zum Leben, Waschpulver und Notizzettel werden zu Animationsflächen, Notizbücher zu Laptops, ein Mann baut sich sein Sexobjekt und eine Taube verusacht den Supergau. Phantasie kennt keine Grenzen. Neben dunklem Träumen darf auch viel gelacht werden.
Wer hat sich nicht schon dank der Liebe mit Dramen, dem großen Glück, Kuriositäten, kniffligen Situationen und ähnlichen Geschichten beschäftigt und glaubt sie alle zu kennen? Die Filme dieses Programms vereinen Unerwartetes mit Unglaublichem, Unterhaltsames mit Tragischem. Sie nehmen uns mit auf eine Reise verschiedenster Emotionen und Träume und bemerkenswerten Beziehungen.
Begegnungen der besonderen Art geben diesem Programm seine Seele. Und nicht nur Menschen treffen sich hier: Dramen, Komödien und zauberhafte Animationen nehmen sich Zeit und Raum, um Welten aufeinander prallen zu lassen. Ein Polizist trifft einen Selbstmordattentäter, ein Astronaut ein Monster, eine Frau aus der Stadt eine andere vom Land, ein Mann kämpft gegen Einbrecher und eine Maus trifft Ausserirdische.
Der Blick auf diese Welt hängt von der Perspektive ab. Denn oft sehen Kinder und Jugendliche diese mit ganz anderen Augen und haben Träume von denen die Eltern nichts ahnen. Dass ihr Bild der Gesellschaft und der Erwachsenen und ihre Reaktionen manchmal, aber durchaus nicht immer, unschuldig sind zeigt dieses Programm.
In wilden Verwechslungen, abenteuerlichen Erklärungen, unerwarteten Begegungen, Kämpfen mit sich selbst und gegen andere - bei Pleiten, Pech und Unfällen buntester Art scheinen sich Schicksal und Zufall scheinbar zu duellieren, während ihre Opfer mit den Ergebnissen jonglieren dürfen. Es gibt Gewinner und Verlierer, manchmal gewinnen oder verlieren aber auch alle.
Wenn die lieben Kleinen die Aufgaben ihrer überforderten Eltern übernehmen, deren Karriere ersetzen, oder anstrengende Großeltern verfluchen oder um die Ecke bringen sollen, scheint die Welt verkehrt. Doch auch wenn es hart zu sein scheint: die Familienmitglieder lassen sich keineswegs unterkriegen.
Die surrealen Welten dieser Filme lassen uns erstaunen. Zerrissene Körper, neu genehmigte Farben, ein Opernsänger mit Krokodilfrau oder die Begegnung mit erotischen Zeichentrickfiguren. Essen und gegessen werden, davon schweben oder alles läuft einfach rückwärts - verdrehtes Leben und plötzliche Schwerelosigkeit sind nur ein kleiner Vorgeschmack auf die Kuriositäten die das Publikum erwarten.
Ursache und Auswirkungen von Krieg, Terrorismus, Gewalt und Diskriminierung – Themen, vor denen man im Kino gern die Augen verschließt. Wir nicht. Den "Besten Film gegen Gewalt und Intoleranz" ermittelt eine Jury aus den Bereichen Film, Journalismus und Politik.
Die Familie - ein Ort der Zuflucht und Geborgenheit. Doch leider können nicht alle Menschen mit dieser Sicherheit rechnen. Fünf ergreifende Filme zeigen überforderte Eltern und selbstlose Kinder, in Gewalt endende Hilflosigkeit und kreative Fluchtmöglichkeiten, Wegsehen und Zivilcourage - mitreißende Geschichten ohne moralischen Zeigefinger. Dabei sind die Schwächsten meist die wahren Helden.
Nicht immer schaffen wir es, unsere bekannten Klischees und Vorurteile gegenüber dem Fremden zu überwinden. Acht Kurzspielfilme verschiedenster Kulturkreise zeigen, welch wunderbare Geschichten den Voreingenommenen entgehen. Vom Obdachlosen im Technikladen über einen Drehbuchautor in den Händen der Flughafenpolizei, von vermeintlichen Attentätern bis zu einem jungen Menschen, der sein Leben nicht einfach so akzeptieren will, entführt das Programm in Welten zweifelhafter Verdachtsmomente - mal sehr tragisch mal sehr lustig.
Krieg und Grenzen als Fortsetzung scheinbar unvereinbarer politischer oder religiöser Machtinteressen - immer leiden Menschen an deren Folgen und träumen davon sie zu überwinden. Von den Traumata eines Kriegsüberlebenden, unfassbaren aber alltäglichen Szenen in Grenzgebieten und Flüchtlingslagern, den Effekten einer aufkeimenden Blogosphäre im Iran, bis hin zur kulturellen Borniertheit Einzelner, die Filme führen die Absurdität von Konflikten vor Augen und streichen dabei menschliche Gemeinsamkeiten heraus.
Sie öffnen uns die Augen für andere Welten, aber auch für das Besondere im Alltäglichen. Eine Fachjury wählt den "Besten Dokumentarfilm".
Ungleiche Machtverhältnisse sind in beinahe allen Lebensbereichen anzutreffen. Je nach regionaler Herkunft, kulturellen Gepflogenheiten, politischem System und sozialer Schicht, aber auch je nach individueller Lebenssituation sind es häufig die Frauen, die besonders benachteiligt werden. Während viele kaum eine Chance auf ein selbstbestimmtes Leben haben, gelingt es manchen doch, sich durch Willensstärke, Humor oder Pragmatismus von ihren mehr oder weniger sichtbaren Fesseln zu befreien.
Bei genauerem Hinsehen verwandeln sich namenlose Orte des Alltags in Schauplätze des Spektakels, der Inszenierung und des Rituals. Eine verlassene amerikanische Kleinstadt wird zum bayerischen Trachten-Event, ein polnisches Standesamt zur Schnittstelle menschlicher Schicksale, ein indisch-pakistanischer Grenzübergang zum allabendlichen Großereignis und eine psychiatrische Haftanstalt in Brasilen sehr bald zum Ort zwischen Ausgeliefertheit und Überlebenswillen.
Acht dokumentarische Filme zeigen kurze Ausschnitte aus völlig unterschiedlichen Bereichen des menschlichen Lebens. Vom Wandel durch Niedergang, scheinbar choreographierten Arbeitsprozessen, Gefangenschaft und Krieg, der Beziehung eines Hundertjährigen zu seiner verstorbenen Frau, den weisen Gedankengängen während des nächtlichen Alltags einer Reinigungskraft bis hin zu konstruierten Lügengebäuden bietet jeder Film für sich ein Stück Realität und komponierte Reflexion zugleich.
Unsere Gesellschaft in Bildern und Worten – kommen Sie mit auf eine Entdeckungsreise im eigenen Land! Die zwei "Besten deutschen Kurzfilme" werden prämiert.
Manchmal verändert eine falsche Entscheidung das ganze Leben. Kleine, vermeintlich unbedeutende Augenblicke werden erst im Rückblick zu alles entscheidenden Momenten des Schicksals. Die Filme erzählen von Dingen, die aus dem Ruder gelaufen sind - entweder selbiges kann gerade noch herumgerissen werden oder es ist bereits zu spät und man muss mit den harten Konsequenzen leben.
Wonach suchen wir? Hinter was oder wem sind wir her? Und wovor rennen wir davon? Es gibt Momente, die uns unserer Sprache, manchmal auch unseres Atems berauben. Intensive Augenblicke der Liebe, der Trennung, des Konfliktes oder des Todes, in welchen die Zeit vorbeizurasen und gleichzeitig still zu stehen scheint - bis wir wieder durchatmen und langsam wieder zu Sinnen kommen…
Hin und wieder ist es unumgänglich, dass man gegen den Strom schwimmt. Ob Schwerkraft oder feste Vorstellungen von Raum und Zeit, nichts ist unumstößlich. Die Gedanken sind frei, können imaginäre Grenzen sprengen und physikalische Gesetze vergessen machen. Man muss sie nur kennen - die Mittelchen und Wege, um stabilisierte Bewusstseinsinhalte auszuhebeln...
Wir gehen in die zweite Runde. Nach dem großen Erfolg der ersten Ausgabe werden wieder virale Internetfilme mit einer werblichen, politischen oder einfach nur einer originellen Botschaft gebündelt auf und knallhart von einer Fachjury sowie dem Publikum beurteilt .
Der Viral Video Award geht in die zweite Runde. Nach dem großen Erfolg der ersten Ausgabe werden wieder 24 virale Internetfilme mit einer werblichen, politischen oder einfach nur einer originellen Botschaft nominiert sein und von einer Fachjury sowie dem Publikum beurteilt.Vom 5. Oktober bis 5. November 2009 können die nominierten Filme auf www.viralvideoaward.com angeschaut und bewertet werden. Die Preisverleihung wird im Rahmen des 25. Internationalen Kurzfilmfestivals Berlin am 6. November stattfinden. Es gibt einen Jury- und einen Publikumspreis, die mit je 500,- EUR dotiert sind. Jurymitglieder sind in diesem Jahr Alain Bieber (rebel:art), Harald Martenstein (DIE ZEIT, Der Tagesspiegel u.a.) und Florian Lukas (Schauspieler)Der Wettbewerb wurde organisiert von interfilm Berlin und Zucker.Kommunikation.Preisgeber: Flip Video (Logo)Partner: nerdcore / derFreitag / PAGE/ Die Preisverleihung des Viral Video Award geht nahtlos über ins YOUTUBE-Karaoke!
"Die lange Nacht des abwegigen Films" – das ist Kult! Bereits zum zwölften Mal buhlen die kuriosesten Filme um die Gunst des Publikums, das in diesem Fall auch die Jury ist. Nach der interaktiven Live-Show, die dieses Jahr im Maxim Gorki Theater stattfindet, kann die eingefleischte Fangemeinde im Foyer das Tanzbein schwingen.
In über 100 Filmminuten lässt sich so einiges unterbringen: diverse Kämpfe, Liebesscharmützel, System-, Gesellschafts- und Kunstkritik, Sport, Spannung und gute Ratschläge, Ponys, Plastikpuppen, Rüsseltierchen, blutende Herzen, menschliche Kanonenkugeln und allerletzte Wünsche. Zu viel für einen Film? Stimmt! - Wir zeigen über 20 und präsentieren bereits zum 12. Mal die wohl skurrilste und kultigste Veranstaltung des Internationalen Kurzfilmfestivals Berlin: eject - die lange Nacht des abwegigen Films! Wie immer darf mit Tröten und Luftballons über Sinn und Unsinn, Schräges und Schrilles, ewig Wahres und verblüffend Überraschendes abgestimmt werden - das Abwegigste gewinnt! Ob das nun der Walzerkönig mit Liebe zu Alban Berg, der König der Riesenkrabben auf Zerstörungstour, ein verliebter Tintenfisch in einer Dreiecksbeziehung oder eins von 2000 Meisterwerken sein wird - das Publikum ist die Jury! Moderiert wird das Ganze auch in diesem Jahr vom legendären Humpert Schnakenberger, Sir Henry singt wieder mit den Zuschauern und danach darf auf der Aftershowparty zur Musik von DJ Alan Always getanzt werden. Neu in diesem Jahr: wir sind zu Gast im Maxim Gorki Theater! - Also rechtzeitig Plätze sichern für eine Nacht voller fabelhafter Filme!