interfilm Festival

DOC - Dokumentarfilmwettbewerb

3 Programme

 

DOC 1 - Memory Lane


DOC 2 - Reality Check


DOC 3 - Here & Now


Kuratoren:

Ingrid Beerbaum, Heinz Hermanns

 

Award

Bester Dokumentarfilm

Publikumspreis 1.000 € von Hellenic Foundation for the Preservation of Greek History and Culture Inc.

 

Publikumswettbewerb

Über den Wettbewerb

Fluchten und Erinnerung sind die großen Themen des Dokumentarfilmwettbewerbs in diesem Jahr. Die 21 Filme wurden aus rund 700 Einsendungen ausgewählt und stellen den Menschen sowohl als Individuum als auch als Teil der Masse in den Fokus. Sie erzählen berührende Schicksale aus den aktuellen Krisengebieten („Manus Island“, nochmal nachschauen, woher die Leute kommen) oder geben sich der Erinnerung in all ihren Spielarten hin, mal streng autobiografisch, mal assoziativ. Assoziativ sind auch die Bilder und animiert. Dennoch schauen sie immer genau hin, auch wenn es wehtut. Und das ist nicht immer nur traurig sondern auch absurd, albern, witzig, verwirrend oder einfach nur reizend – so wie das Leben sein kann.

Alte Nachbarn in Ungarn, der anarchistische Schweizer Großvater, eine ungewöhnliche Künstlerin oder Landleben in der portugiesischen Diktatur. Auf der Straße der Erinnerung begegnet man vielen unterschiedlichen Biografien, so facettenreich wie das Leben selbst – Memory Lane

Flüchtlinge im Niemandsland, Fußballfans außer Rand und Band oder ein Papst-Themenpark – all das gehört zu unserer Wirklichkeit, auch wenn man manchmal die Augen davor verschließen möchte. Oder man sieht sie wie notorische Erfinder von einer anderen Perspektive – Reality Check

Russische Schriftsteller trinken maßlos Wodka, ein afrikanisches Mädchen träumt sich in eine schöne Puppenwelt, während andere Afrikaner vor Lampedusa ihre teuer erkaufte Passage in ein besseres Leben in Europa letztendlich mit dem Tod bezahlen. Man kann aber auch versuchen, die Verhältnisse zu ändern, wie am Maidan. Aber man darf nie die Augen vor dem Hier und Jetzt verschließen - Here and Now.