interfilm Festival

Tamer Ruggli über die Balance skurriler Geschichten

Hazel

von Tamer Ruggli, Schweiz, 2012, 8:30 min

Hazel läuft in Queer Fever

Tamer, stelle dich bitte kurz vor.

Ich bin 27 Jahre alt und in der Schweiz Wohnhaft. Habe ägyptische Wurzeln (was den sonderlichen Namen erklärt) und bin nun seit 7 Jahren im Filmbusiness tätig. Mein Diplomfilm „Cappuccino“ lief bereits in 2011 am Interfilm Festival und wurde ebenfalls am KUKI präsentiert.

„Hazel“ erzählt aus dem Leben eines Jungen, der hinsichtlich seiner sexuellen Einstellung offensichtlich unter der konservativen Haltung seiner Mutter leidet. Was hat Dich zu dieser Geschichte inspiriert?

Diese skurrile Geschichte hat tatsächlich in meinem näheren Umfeld stattgefunden, als eine Mutter ihren etwas femininen Jungen zum Psychiater brachte. Ich fand diese Situation völlig absurd und wurde prompt zu „Hazel“ inspiriert. Von da aus, konnte ich meiner Fantasie freien lauf lassen.

„Hazel“ verpackt eine wichtige Thematik in ein knallbuntes Gewand. Wie balanciert man so gekonnt auf diesem schmalen Grat zwischen unterhaltsamer Karikatur und ernstem Coming-of-Age-Drama ohne in unfreiwillige Peinlichkeiten abzudriften?

Diese Balance zu finden war tatsächlich das schwierigste an diesem Projekt. Lange wurde der Humor in der Entwicklungsphase missverstanden – oder sogar als nicht lustig empfunden. Auch war das Risiko groß, dass wegen den knallbunten Kulissen und überzeichneten Figuren, die Ernsthaftigkeit der Geschichte nach und nach in Vergessenheit gerät. Nichts desto trotz, beharrten wir auf dieses bitter-süsse Packaging, um die Geschichte einer Mutter zu erzählen, die ihren Sohn aus ihrem Leben streicht.

Nicht nur die Bilder sind bunt – auch der Soundtrack umfasst eine dekorierte Auswahl effektiv sekundierender Songs. Standen Lieder wie Miriam Makebas „Pata Pata“ und Heintjes „Mama“ von Anfang an fest? Und wie (kompliziert) muss man sich allgemein die Verwendung von Source Music im Kurzfilm vorstellen.

Als ich in 2011 in West Hollywood am Drehbuch schrieb, lief dieser Song in einem Café. Ich musste innerlich lachen währendem ich mir vorstellte, wie ein Junge dazu tanzte. Heintjes „Mama“ kam erst in der Endphase auf den Tisch, da er dem Film ein völlig neues Ende verleihte. Grundsätzlich ist es zeitlich (und auch finanziell) sehr aufwändig solche Titel benutzen zu können. Da steckt immer sehr viel Arbeit dahinter.

Boris Seewald über die rhythmische Bebilderung von Musik

Momentum

von Boris Seewald, Deutschland, 2012, 7:00 min

Momentum läuft in Body Talk: Tanzfilme und im Dokumentationsfilmwettbewerb: Zwischen Krieg und Frieden

Boris, stelle dich bitte kurz vor.

Ich bin Boris Seewald, Regisseur und Cutter mit einem Hang zur rhythmischen Bebilderung von Musik. Ich komme aus Hessen und lebe in Berlin.

Seit Monaten räumt Dein Film "Momentum", der bei uns im Dokumentarfilmwettbewerb und im Tanzfilmprogramm Body Talk läuft, nicht nur auf Tanzfilmfestivals Preise ab. Wie sind die Reaktionen, was die Jurybegründungen?

Die Reaktionen sind durchaus sehr positiv, aber auch völlig verschieden. Ich finde es sehr schön und berührend, was für unterschiedliche Aspekte die Leute beim betrachten des Films für sich mitnehmen können. In den Jurybegründungen wird gerne die Frische und die Leidenschaft des Films betont.

Du portraitierst einen Tänzer. Wie bist Du auf ihn gestoßen, was inspirierte Dich, den Film zu machen?

Die Antwort ist erstaunlich simpel: Patrick Hanna ist mein Schwager. Ich musste also nicht lange suchen. Zum einen wollte ich mit diesem Film visuelle Ideen ausprobieren und damit experimentieren. Zum anderen hatte ich den Drang, einen Stoß von Energie zu erzeugen, die sich von der Leinwand löst und es dem Publikum förmlich spürbar macht. Kurz gesagt: Ich musste mal Luft rauslassen. Das vorherige Projekt „The Feast“ mit der Musik von Ralf Hildenbeutel, welcher auch die Musik für „Momentum“ komponierte, war ebenfalls ein großer Impuls dieses Projekt anzugehen. Ich wollte „The Feast“ auf mehreren Ebenen erweitern.

Mit "The Feast" hast Du bei interfilm schon mal einen Modefilmwettbewerb gewonnen (2011). Sind ganz zentral Musik und Schnitt Deine Leidenschaft?

Definitiv. Ich komme ursprünglich aus der Musik. Durch das Filmemachen finde ich leider nur noch wenig Zeit dafür. Mit dem Schnitt habe ich für mich einen Weg gefunden, die Leidenschaft für die Musik weiterhin zu pflegen und auszudrücken. Und ehrlich gesagt, fühlt sich das schneiden für mich sowieso wie musizieren an, quasi Bass und Schlagzeug gleichzeitig.

Du hast Deinen Film sehr früh online gestellt. War das der Festivalauswertung im Wege oder war es ehr förderlich?

Ich habe mir lange Gedanken gemacht ob und wann ich den Film online stelle. Zum einen stellte ich fest, dass während „Momentum“ auf Filmfestivals lief, Festivalbesucher nach der Vorführung auf dem Festival im Internet nach dem Film suchten um ihn entweder noch einmal anzusehen oder Freunden zu zeigen. Dies zeigte mir, dass sich eine Festivalauswertung mit einer Online-Veröffentlichung positiv Ergänzen kann. Mittlerweile erlauben 2/3 der renommierten Filmfestivals eine Online- Veröffentlichung (Quelle: www.shortoftheweek.com/2013/05/31/list-of-festivals-andonline-eligibility/ ). Zum anderen stellte ich mir die Frage, was ich mit dem Film erreichen wollte. Neben dem Aspekt dass der Film einem möglichst breitem Publikum gezeigt werden soll, dient ein Kurzfilm auch als eine Art „Visitenkarte“, denn neben der Kunst muss ich auch irgendwie meine Brötchen verdienen. Mit der Veröffentlichung im Internet erhoffte ich dadurch ein Publikum jenseits der Filmfestivals zu erreichen. Schlussendlich hat sich diese Entscheidung für mich sehr positiv geäußert. Ich erhielt direkte Einladungen von Filmfestivals, den Film in deren Programm aufzunehmen aber auch einige Jobangebote. Trotzdem muss ich hinzufügen, dass sich jeder eine Online-Veröffentlichung gut überlegen sollte. Es hängt wirklich davon ab, was mit dem Film erreicht werden soll. Die Länge des Films ist ebenfalls sehr ausschlaggebend für solch eine Entscheidung.

Yardbird-Regisseur Michael Spiccia und der weibliche Superheld am Schrottplatz

Yardbird

von Michael Spiccia, Australien 2012, 13min

Yardbird läuft im Fokus Australien / Neuseeland

Michael, stelle dich bitte vor.

Mein Name ist Michael Spiccia und ich bin ein australischer Filmemacher, der in Sydney lebt.

Die Atmosphäre von Yardbird ist besonders intensive. Hattest du bestimmte Vorstellungen, die Inszenierung betreffend?

Ich hatte eine sehr genaue Vorstellung davon, wie die Welt von Yardbird aussehen sollte. Ich wollte sicherstellen, dass Rubys Welt aus einer Gegenüberstellung bestand: Gefängnis und Spielplatz. Mein Vater arbeitete bei Smash Repairs und als Kind war ich immer dort und besuchte den von zerstörten Fahrzeugen und anderen Dingen gefüllten Schrottplatz. Ich vermute, dass mich dieser Umstand auf einer unbewussten Ebene beeinflusst hat, wie ich mir die Welt [von Yardbird] vorstellte. Soweit also die Inszenierung beschlossen war, ging es nur noch darum, den richtigen Drehort zu finden. Ich habe eine ganze Reihe von Schrottplätzen entlang der Ostküste von Australien ausgekundschaftet und wurde zunehmend besorgt, da ich nicht den richtigen finde konnte, bis ich auf den letzten gestoßen bin! Er war perfekt. Der Mann, dem der Schrottplatz gehörte (er hieß Kelly), war so freundlich und ließ mich mit meinem Team den Schrottplatz für eine Woche übernehmen. Außerdem arrangierte und verschob er sämtliche Fahrzeuge, die im Film zu sehen sind. Anschließend arbeitete ich sehr eng mit einem Produktionsdesigner Joseph Kiely zusammen, um die Fahrzeuge dort in Stellung zu bringen, wo sie gebracht wurden. Angefangen bei Erstellung und Aufbau von aufgestapelten Fahrzeugen bis hin zur Organisation des viereckigen Innenhofs: Die Arbeit war eine technisch wie körperlich intensive! Aber ich bin wirklich glücklich mit dem Ergebnis und unglaublich dankbar dafür, was das gesamte Team geschafft hat.

Deine Protagonistin ist eine Frau beziehungsweise ein junges Mädchen und sie ist ein weiblicher Superheld, was heutzutage eine äußerst seltene Gegebenheit ist. Was denkst du über die erschreckende Abstinenz von Frauen als Superhelden in großen Blockbuster-Produktionen?

Das ist eine interessante Frage, weil ich diesen Film nie mit dem Hintergrundgedanken eines Superheldenfilms in Angriff genommen habe. Aber ich kann verstehen, dass es viele Menschen gibt, die ihn so wahrnehmen. Viele Leute haben mich bereits gefragt warum eine Protagonistin?. Ich glaube der Hauptgrund, warum ich ein junges Mädchen [als Protagonistin] anstrebte, war die gewisse Zerbrechlichkeit, die sie präsentiert. Ich wollte damit einen gewaltigen Kontrast zeigen, sobald wir ihre wahrhaftigen Fähigkeiten sowie ihren Umgang mit selbigen herausgefunden haben. Mit Ruby wollte ich ein Mädchen darstellen, das auf der Schwelle zum Erwachsenwerden steht. Eine junge Frau in diesem Alter befindet sich an einem Punkt zahlreicher Veränderungen – sowohl körperlich als auch emotional. Eine Phase, die um einiges komplexer und einnehmender als bei Jungen ist. Das war ein wichtiger Aspekt hinsichtlich Rubys Konflikts als junges Mädchen, das die bevorstehenden Veränderungen zu verstehen und sie zu kontrollieren versucht.

Bezüglich der Sache mit den weiblichen Superhelden bin ich mir nicht ganz sicher. Ich war nie eines dieser Comic-Kinder und von Blockbuster-Produktionen fühle ich mich ähnlich wenig angezogen, weil sie immer das Gleiche bieten. Ich glaube es kommt darauf an, wer die Figuren sind, was ihr Ursprung ist und wovon im Wesentlichen ihre Konflikte handeln. So passiert es einfach, dass die meisten faszinierenden Figuren in dieser Welt männlich zu sein scheinen. Aber hey, ich war als Kind ein großer Wonder Woman-Fan!

Kingdom-Regisseur David Downes und die musikalische Essenskultur

Kingdom

von David Downes, Neuseeland 2012, 12min, Animation

Kingdom läuft im Fokus Australien/Neuseeland 

David, stelle dich bitte vor.

Ich bin Filmemacher und Komponist aus Neuseeland. In den späten 80ern begann ich als Komponist für zeitgenössisches Theater und Tanz zu arbeiten, in meiner Freizeit habe ich experimentelle Kurzfilme produziert. Ich sah Film als eine natürliche Ergänzung meiner musikalischen Arbeit. Im Jahr 2000 erlernte ich dann 3D-Animation und begann 3D-animierte Filme zu machen. Momentan bin ich fest angestellter Komponist an der School of Music Neuseelands.

Musik scheint ein essentieller Teil deiner Animationsfilme zu sein. In welcher Beziehung siehst du Bild und Ton?

Musik ist mir sehr wichtig. Ich mag Filme, in denen die Musik eine essentielle Rolle spielt. Wenn ich Filme mache, möchte ich, dass Musik und Bild sich gegenseitig beeinflussen und so letztendlich einen einzigartigen kreativen Raum besetzen.

Kingdom untersucht die Verbindung von Erziehung und Essenskultur. Inwiefern hast du mit diesem Thema beschäftigt, als die Idee zum Film entstand? Wie ist deine Meinung dazu?

Kingdom entstand eigentlich als Auftrag: Ich sollte ein Musikstück für das neuseeländische Piano Trio „NZTrio“ komponieren. Psychologie fasziniert mich schon seit Langem und meine anfängliche Idee war es, ein „archetypisches Trio“, bestehend aus Mutter, Vater und Kind, zu porträtieren. Ich wollte herausfinden, inwiefern Essen die Familienbeziehungen beeinflussen kann. Mein Interesse an der „Sprache“ der Nahrungsaufnahme wurde von der kanadischen Autorin Margaret Visser geweckt. Sie beschreibt das Familienessen als Arena, in der viele unserer verborgenen Ängste und Sehnsüchte umgesetzt werden. Die Anerkennung des Todes als bereichender Teil des Lebens dient traditionell als Katalysator für tieferes spirituelles Erwachen. Der geläufige Ansatz scheint jedoch ein eher angespanntes, systematisches Verdrängungsmanagement zu sein, dem ein grundlegendes Gefühl von Absurdität und Chaos gegenübersteht. Ich wollte, dass Kingdom die Grenzen dieser bewussten und unbewussten Welten erforscht.


Falls euer Interesse an David Downes nun geweckt ist, solltet ihr das Programm Animiert 1 - Verwandlungen besuchen. Der Regisseur reist extra aus Neuseeland an, um unserem Publikum persönlich Rede und Antwort zu stehen.

Maarten Koopman über seine Rache an der Warteschleife

One Moment Please

von Maarten Koopman, Niederlande 2011, 6 min, Short Fiction, Animation

One Moment Please läuft in der Sektion Delikatessen im Programm Steffi gefällt das - Social Media unlimited (ist auch das Novemberprogramm bei Shorts Attack)

Maarten, stelle dich bitte kurz vor.

Ich bin Maarten Koopman. Animationskünstler, Komponist, Maler. Ich wurde in Amsterdam, Holland geboren und lebe dort. Ich mache Filme, weil niemand anderes sie so dreht, wie ich sie haben will. Ich lehre Animation an der St. Joost Akademie in Breda, Holland.

One Moment Please handelt von einem Mann, der gezwungen ist, seine Zeit in einer Warteschleife zu verschwenden. Wie kamst du auf die Idee aus diesem gewöhnlichen Ärgernis etwas kreatives zu schaffen? Was waren die Ziele deines Films; Rache, Kritik oder einfach nur Spaß?

Ich kam auf die Idee,  als ich am Telefon hing und auf die Verbindung wartete. Da kritzelte ich auf eine Zeitung.  Die Absichten des Films sind Rache und Kritik und Spaß. Ich kann mir vorstellen, dass viele Menschen die Situation wiedererkennen und sich in die Reaktion des armen Mannes hineinversetzten können (auch wenn ich hoffe, dass sich nicht allzu viele Menschen am Ende erschießen...).

Dein Film zeigt im Prinzip nur eine Zeitung, die bekritzelt wird. Warum hast diese Herangehensweise gewählt?

Ich habe die Zeitung gewählt, weil ich glaube, dass Menschen eher eine Zeitung oder ein Magazin vor sich haben als ein leeres Blatt Papier, wenn sie ein Unternehmen anrufen.  Außerdem bekam ich dadurch die Möglichkeiten meinen Spaß mit dem Text und Bildern zu treiben.

Oleg Serdyuk aus der Ukraine über sein Clip OIL und das Umweltverständnis seiner Landsleute

OIL

von Oleg Serdyuk, Ukraine 2012, 2 min, Short Fiction, Music Video Clip, Animation

OIL läuft in der Sektion Delikatessen im Programm Body Talk: Tanzfilme!

 

Oleg, stelle dich bitte kurz vor.

Ich lebe und arbeite in Charkiw, Ukraine, bin Programmierer und Musiker. Erst vor kurzem habe ich begonnen, Videos zu drehen, weil ich es für eine gute Idee hielt, die Videoclips für meine Musikprojekte selbst zu produzieren. Ich habe ein Kreativ-Team mit einem Freund, Olexander Kratinov, gegründet, der sich auf Grafik und Bildeffekte spezialisiert hat.
 

Dein Film kritisiert den Umgang der Menschen mit der Natur. Was ist deine Botschaft?

Erst einmal ist es wichtig zu erwähnen, dass wir in einem Land leben, in dem die Themen Ökologie und Umweltschutz alles andere als populär sind. Die ukrainische Gesellschaft ist zynisch und hat kein Vertrauen in soziale und ökologische Initiativen. Wenn jemand das Thema Ökologie anspricht, dann ist es normal anzunehmen, sein oder ihr einziges Ziel ist es, Profit zu machen. Diese Ansicht wird absichtlich in der Gesellschaft verbreitet, weil sie für die Autoritäten bequem ist. So haben sie die Möglichkeit, ökologische Probleme zu vernachlässigen, ohne dadurch in einen Konflikt mit der öffentlichen Meinung zu geraten.

Außerdem steht die Ukraine unter starken Einfluss eines anderen Landes, eines mächtigen Staates, der auf Öl-Ressourcen gebaut wurde. In diesem Staat sind die Gleichgültigkeit der Gesellschaft gegenüber ökologischen Problemen, die Unverantwortlichkeit gegenüber der Natur und der Unwillen diese Situation zu ändern die Norm. Das stört uns sehr. Unser Film soll eine Warnung sein. Wir müssen etwas ändern, denn sonst werden wir uns in einer sehr tragischen Situation wiederfinden.

OIL ist sehr stylisch und abstrakt. Warum hast du diese Herangehensweise an dein Thema gewählt?

Den Vorschlag diese Art der visuellen Präsentation unseres Anliegens zu wählen, machten unsere Freunde vom Grafprom Studio (grafprom.com.ua), die uns beim Filmprojekt beraten haben. Eigentlich wollten wir ein Mädchen filmen, auf dessen Kleid sich Miniaturstädte befinden. Allerdings war diese Idee technisch sehr schwer durchzuführen, weswegen wir uns für den im Video präsentierten Ansatz entschieden haben.

Meiner Meinung nach hilft die abstrakte und scharfe Form unseres finalen Ansatzes unsere Botschaft auf dramatischere Weise zu übermitteln.

Im November bist du unser Gast in Berlin. Was erwartest du vom Internationalen Kurzfilmfestival?

Wir freuen uns sehr, dass unser Film ins Festivalprogramm aufgenommen wurde, obwohl wir wirklich sehr überrascht waren. Natürlich erwarten wir eine Menge wundervoller Filme und freuen uns darauf, interessante Menschen kennen zu lernen. Außerdem wir es sicherlich extrem aufregend, den eigenen Film auf der großen Leinwand zu sehen.