Wir schauen dahin, wo Wegsehen leichter wäre – und halten fest, was verschwinden könnte: Eine Frau erzählt sich zu sich selbst, eine Kranke träumt sich angesichts des Todes ins All und ein Mann durchforstet Archive nach Gewalt und Freund*innenschaft. Dagegen behüten unaufhaltsame Widerständler*innen verbotene Videokassetten und rebellische Stimmen – ob auf der Straße oder hinter der eigenen Tür. Fünf poetische Protokolle sammeln Gedichte, Archivbilder und Tapes, um Verlust, Umbruch und Widerstand zu dokumentieren – bis eine andere Zukunft vorstellbar wird.
11.11.26, 20:30h,
Filmtheater am Friedrichshain
13.11.26, 19:30h,
AchtBerlin
