Die Idee vom roten Faden, der sich durch die Geschichte zieht, ist verlockend – kommt aber schnell an ihre Grenzen. Vielmehr rollt sich ein ganzer Teppich vor uns aus: Wir entdecken Geschichte als chaotisches Geflecht, komplexes Gewebe oder manchmal auch verknotetes Wollknäuel. Sechs Filme suchen nach losen Enden – oder Anfängen – und ziehen an ihnen, um zu verbinden, was sich nicht trennen lässt: Gegenwart und Vergangenheit. Packlisten für inhaftierte Freund*innen werden geschrieben, tanzende Körper suchen nach postjugoslawischen oder ostalgischen Identitäten, und Landschaften werden vermessen, die von Kolonialismus, Militärgeschichte und Krieg gezeichnet sind.
12.11.26, 20:30h,
Kino & Bar in der Königstadt
14.11.26, 18:00h,
Zeiss-Großplanetarium
