JURY 1: Die Lavendelklasse der Grundschule im Blumenviertel
Hallo, wir sind die Lavendelklasse von der Grundschule im Blumenviertel. Wir sind die diesjährige Jury vom Kuki-Festival für die Filme ab 4 und ab 6 Jahre. Es war toll, Jury zu sein, aber auch anstrengend. Daher freuen wir uns, euch heute den Gewinnerfilm und den Film, den wir am zweitbesten fanden, vorzustellen. Beide Gewinnerfilme kommen in diesem Jahr aus dem Programm ab 6 Jahren. Wir starten mit dem zweitbesten Film. Wir fanden den Film so toll, weil er zeigt, dass Kinder viel mehr können als Erwachsene manchmal denken. Er handelt von einem Mädchen, das alleine auf den Weihnachtsmarkt geht, um Zuckerstangen zu verkaufen, weil die Oma sich ein Bein gebrochen hat.
Der Film kommt aus Schweden und heißt “Brenda Brave saves christmas”. Auf deutsch heißt das Brenda Brave rettet Weihnachten. Applaus bitte.
Jetzt stellen wir Euch den Gewinnerfilm vor. Es ist ein Zeichentrickfilm. Wir fanden den Film ganz toll, weil die Figuren sehr süß gezeichnet waren und die Geräusche sehr echt klangen. Die ganze Geschichte ohne Worte zeigt, dass kleine Kinder schnell Freundschaften schließen und sich viel besser helfen als die Erwachsenen. Der Film kommt aus Frankreich, Chile und Uruguay und heißt
((alle machen einen Trommelwirbel))
Capybaras!
JURY 2: Die 4. Klasse der Spartacus-Grundschule
Lobende Erwähnung:
Viele Filme haben uns beeindruckt, angesprochen, zum Nachdenken und zum Austausch angeregt. Besonders erwähnen möchten wir einen Film mit „echte“ Schauspieler*innen, Magie und viel Fantasie.
Uns hat begeistert, wie frech die Mädchen im Film waren. Der Film spielt in den Sommerferien und ruft auf: Genießt das Zusammensein und die Freundschaft! Legt die Technik weg! Wir wissen nicht, ob es Außerirdische gibt. Wer weiß?
Unsere lobende Erwähnung geht an den Film, "Glitch" - unter der Regie von Bonny Dempsey aus Irland.
Gewinnerfilm:
Die Klasse 4a der Spartacus-Grundschule hatte eine schwierige Aufgabe zu erfüllen. Von zwölf vielfältigen und kaum miteinander vergleichbaren Filmen musste DER EINE besondere gefunden werden. Tatsächlich gab es bereits nach dem ersten Tag einen Favoriten, der die meisten Kinder begeistert und zum Lachen gebracht hatte. Dieser Film setzte sich gegen die anderen Filme durch, da er bereits am Anfang mit einem Lacher startet und innerhalb der wenigen Minuten weiter steigert, es immer etwas Neues, Unerwartetes gibt: lange Beine, lange Arme ... Er war spannend, cool und einfach lustig. Wir haben die Botschaft des Films verstanden: Füttert keine Enten! Das hat für uns Sinn und Logik, denn Enten können durch chemische Verbindungen erkranken und vielleicht sogar mutieren. Wir fanden die Situation toll, als sich die Enten zusammengeschlossen haben und gemeinsam einer Frau ihr Sandwich klauen wollten. Dass der große Hügel am Ende auftauchte und auch noch eine Ente war, hat uns überrascht und beeindruckt.
Der KUKI-Preis für den besten Kinderfilm geht an, "DUCKS" - unter der Regie von AJ Jefferies aus Großbritannien.
Besondere Erwähnung:
Wir waren wirklich bewegt davon, wie dieser Film eine kraftvolle Botschaft mit tiefer emotionaler Tiefe verbindet. Von Anfang an zieht er das Publikum mit seiner Atmosphäre in seinen Bann – einer Mischung aus Sensibilität, Mut und stiller Stärke.
Auch die Musik und das Sounddesign spielen eine wichtige Rolle: Sanfte Melodien und Momente der Stille unterstreichen den Kontrast zwischen Angst und Tapferkeit. Die Bilder und die Musik ergänzen sich perfekt und schaffen einen wunderschönen und tief bewegenden Film.
Aus diesem Grund geht unsere lobende Erwähnung an LITTLE REBELS CINEMA CLUB unter der Regie von Khozy Rizal aus Indonesien.
Gewinner:
Dieser Kurzfilm hat uns mit seiner emotionalen Tiefe und künstlerischen Kraft tief bewegt. Basierend auf einer wahren Begebenheit, schildert er die schmerzhafte Realität eines jungen Mädchens, das gegen seinen Willen in eine Situation gezwungen wird, und behandelt dabei wichtige Themen wie Zwangsheirat, sexuelle Belästigung und geraubte Freiheit. Mit seiner ruhigen, aber intensiven Atmosphäre, den nahtlosen Übergängen und der bedeutungsvollen Symbolik zieht der Film das Publikum in die Welt der Protagonistin hinein und ermöglicht ein tiefes Einfühlungsvermögen für ihre Erfahrungen. Es ist ein visuell beeindruckendes und zum Nachdenken anregendes Werk, das das Bewusstsein für Themen schärft, die mehr Diskussion verdienen.
Für seine emotionale Wirkung und seinen herausragenden künstlerischen Ausdruck verleiht die Jury stolz den TeenScreen Award für den besten Jugendfilm an SHADOWS unter der Regie von Rand Beiruty aus Jordanien und Frankreich.