Dina Naser ist eine palästinensisch-jordanische Filmemacherin, bekannt für ihre kraftvollen, sozial motivierten Erzählungen. Sie absolvierte ihren Master in Dokumentarfilm im Docnomads-Stipendienprogramms und studierte in Lissabon, Budapest und Brüssel.
Ihr Debütfilm Tiny Souls, der Kinder im jordanischen Flüchtlingslager Zaatari begleitet, feierte bei CPH:DOX Premiere und lief bei IDFA, Sheffield, DOK Leipzig und Busan. Der Film wurde mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Menschenrechtspreis des Dokufest und dem Preis für den besten Dokumentarfilm des Palestine Film Festival.
Ihr preisgekrönter Kurzfilm One Minute zeigt das tägliche Leben in Gaza während der israelischen Angriffe 2014. Ihr neuester Film, SUKOUN (AMPLIFIED), wurde auf der Berlinale 2024 uraufgeführt und gewann mehrere internationale Preise, u.a. den Oscar-qualifizierenden Grand Prize bei HollyShorts.
Dina ist die Gründerin von Madd Moshawash, Mitbegründerin des Rawiyat-Kollektivs und die Visionärin hinter Jordaniens erstem Deaf Cinema Club, der marginalisierten Gemeinschaften den Zugang zum Film erleichtert.
“SUKOUN/Amplified” (2024) short film
“Tiny Souls” (2019) debut feature-length documentary
"One Minute" (2016) short film
“Sea Wash” (2015) short experimental film
